Körpereigene Wärmeproduktion bei Ausdauerbelastungen

Als Folge von muskulärer Arbeit steigt bei Ausdauerbelastungen die Körperkerntemperatur an, und zwar in der Muskulatur von ca. 34 Grad Celsius unter Ruhebedingungen bis zu Werten von über 40 Grad Celsius während lang und intensiv durchgeführter Belastung. Mit dem Blutstrom wird diese Wärme aus dem Muskel in den übrigen Organismus transportiert, wodurch die Körperkerntemperatur - wenn auch zeitlich verzögert - ebenfalls ansteigt (de Marees, 1996, S. 333).

Diese körpereigene Wärmeproduktion führt z.B. bei Marathonläufern - aber vor allem bei Ausdauersportarten mit intervallmäßiger Belastung (Drust et al., 2000, S. 11) - zu (Körperkern-)Temperaturen, die im Extremfall auf bis zu 42 Grad Celsius ansteigen können (Maron et al., 1977, S. 909). Sogar bei Skilangläufern wurden selbst unter den Bedingungen äußerer Minusgrade Körperkerntemperaturen von über 40 Grad Celsius gemessen (Badtke, 1995, S. 268). In Einzelfällen sind bei äußerster Hitzebildung schon Rektaltemperaturen von 43 Grad Celsius registriert worden, die ohne Schaden überstanden wurden (Khogali & Haies, 1983).

Mit derartigen Körperkerntemperaturen werden die für sportliche Leistungen als so genannte „Optimaltemperatur" bezeichneten 39 Grad Celsius (Schmidt &Thews, 1990, S. 675; Badtke, 1995, S. 263 und 267) deutlich - und zwar mit leistungsbeeinträchtigendem Effekt - überschritten.

Für diese Minderung der (Ausdauer)-Leistungsfähigkeit unter Hitzebdingungen sind eine Reihe von physiologischen Vorgängen verantwortlich...

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